Abnehmen und Sport – Dick durch Diät

Sport & Diät

Fast täglich kommen neue Diäten auf den Markt und alle versprechen schnelles Abnehmen in wenigen Tagen oder Wochen. Jede dritte Frau in Deutschland hat bereits mindestens zwei Diäten ausprobiert. Die meisten sind danach frustrierter als vorher. Und die Waage zeigt mehr Kilos an als vor der Fastenkur.
Doch wie entsteht dieser Jojo-Effekt?

Sport gegen Jojo-Effekt

Bei einer Diät, wie sie in Frauenmagazinen angepriesen werden, steht die Reduzierung der täglichen Kalorienmenge im Vordergrund. Dadurch soll erreicht werden, dass sich der Körper seine restliche Energie, die er nicht durch Nahrung bekommt, aus den Fettreserven holt. Soweit die Theorie. In der Praxis aber sieht es anders aus.
Jeder Körper hat einen bestimmten Energiebedarf, den er zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen und bei körperlicher Aktivität benötigt. Treibt jemand Sport oder arbeitet körperlich hart, erhöht sich der Energiebedarf und dem Körper müssen dementsprechend mehr Kalorien zugeführt werden.
Eine reine Reduktion der Nahrung versetzt den Körper in eine Art “Notmodus”, d.h. er versucht, seine Funktionen mit minimalstem Energieaufwand zu stemmen. Durch ein Schilddrüsenhormon wird der gesamte Stoffwechsel herabgesenkt.

Wird dabei kein Sport getrieben, kommt es zusätzlich zum Verlust von wertvoller Muskelmasse, da sich der Körper auch hier bedient, um an Energie zu gelangen.
Die Folge ist ein gesenkter Energiebedarf, der nach der Diät pfundige Folgen hat. Isst man wieder normal und verzichtet auf das Kalorienzählen, führt man dem Körper erheblich mehr Energie zu, als dieser in seinem “Notmodus” benötigt. Durch die Abnahme von Muskelmasse hat der Körper zudem einen noch geringeren Energiebedarf als vor Beginn der Diät.
Das Schlemmen nach einer kurzfristigen Diätphase beschleunigt die Gewichtszunahme dadurch umso mehr. Der Körper bekommt zwar die gleiche Kalorienmenge wie vor der Diät, verbraucht aber wesentlich weniger.

Dreimal die Woche Sport

Geeigneter ist die Ergänzung einer Diät mit Sportprogrammen. Drei Trainingseinheiten pro Woche unterstützen den Körper beim Abnehmen. Leichte Ausdauersportarten wie Nordig-Walking, Schwimmen oder Radfahren eignen sich besonders gut, da der Körper bei geringer Leistungsintensität schnell auf Fettreserven zurückgreift.
Um die Muskelmasse langfristig zu halten und in geringem Maße zu erhöhen, sollte ein grundlegendes Krafttraining absolviert werden. Ziel ist nicht, die Muskelmasse extrem zu steigern, sondern sie gezielt und schonend zu stärken.
Mehr Muskelmasse im Körper hat den Vorteil eines gesteigerten Energieumsatzes. Zugeführte Nahrung wird besser verstoffwechselt und nur zu einem geringen Teil in den Fettdepots eingelagert.

Eine drastische Minimierung der Nahrung ist bei einem Sportprogramm allerdings nicht vorteilhaft. Vielmehr bringt die langfristige Ernährungsumstellung den gewünschten Erfolg. Viele Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und eine gesunde Menge an gesättigten Fetten und Zucker kann das Abnehmen unterstützen und vor allem dabei helfen, das Gewicht dauerhaft zu halten.

Einseitige Ernährung vermeiden

Gesundheitsbewusstes Abnehmen gelingt nicht innerhalb von Tagen. Nur wer sich und seinem Körper Zeit und Ruhe gönnt, verliert zusehends an Gewicht. Bei der Ernährung ist es wichtig darauf zu achten, dass die Lebensmittel lange satt machen. Natürlich Produkte sättigen besonders gut, dämpfen den Heißhunger und steigern den Blutzuckerspiegel langsam. Produkte, die viel Fett enthalten oder durch künstliche Zucker, z.B. Gelantine, gesüßt werden, lassen den Blutzuckerspiegel rapide ansteigen. Der Körper schüttet sofort das Hormon Insulin zur Regulierung aus und senkt den Zuckerspiegel dadurch schnell. Sofort entsteht ein neues Hungergefühl.

Nur wer seine Ernährung langfristig umstellt und Sport in seinen Alltag integriert, kann sich auf purzelnde Kilos freuen.

 

Fast täglich kommen neue Diäten auf den Markt und alle versprechen schnelles Abnehmen in wenigen Tagen oder Wochen. Jede dritte Frau in Deutschland hat bereits mindestens zwei Diäten ausprobiert. Die meisten sind danach frustrierter als vorher. Und die Waage zeigt mehr Kilos an als vor der Fastenkur.
Doch wie entsteht dieser Jojo-Effekt?

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