Richtig Schwimmen für eine gute Figur

Viele Menschen nennen das “Schwimmen” gerne als Hobby, meinen dabei jedoch eigentlich das gemütliche Aalen im warmen Wasser eines Thermalschwimmbades oder einige Schwimmzüge im Swimming Pool des Urlaubshotels. Zum sportlichen Schwimmen gehört einiges mehr – doch wer regelmäßig in das kalte Wasser eines normalen Schwimmbades steigt um seine Bahnen zu ziehen, wird mit einer tollen Figur belohnt, denn Schwimmen verbrennt nicht nur enorm viele Kalorien sondern formt auch schöne Muskeln.
Wer das Schwimmen als Hobby betreiben muss, braucht zunächst zweierlei: Ein echtes Schwimmbad und geeignete Schwimmkleidung. Das örtliche Thermalbad ist zwar herrlich zum Entspannen, doch für den Sport wird ein olympisches Schwimmbecken von 50 Metern Länge benötigt, in dem man entsprechend Bahnen schwimmen kann. Ob Hallenbad oder Freibad spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Während das Freibad an warmen Sommertagen sicher angenehmer ist als ein stickiges Hallenbad, wird es von Kindern und Jugendlichen auch gerne als Treffpunkt zum Herumtoben genutzt und wer kann schon ungestört seine Bahnen ziehen, wenn eine Gruppe kleiner Jungen am Beckenrand einen Wettbewerb um die schönsten Arschbomben austrägt?
Das Schwimmbecken darf auch nicht zu warm sein – auch wenn sich das Wasser beim ersten Kontakt unangenehm kalt anfühlt, ist es für das Schwimmen viel besser geeignet, denn auch wenn man es nicht bemerkt, kommt auch bei dieser Sportart ins Schwitzen. Zu warmes Wasser ist da extrem belastend für den Kreislauf.
Auch die richtige Badekleidung ist wichtig – die knielangen Surfshorts und der ultraknappe Bikini gehören an den Strand oder zumindest an den Badesee, nicht jedoch ins Schwimmbad. Für die Damen ist ein enganliegender Sportbadeanzug die geeignete Wahl, für die Herren eine recht kurze Badehose. Wobei es nicht unbedingt die gefürchteten Speedos sein müssen, doch je mehr flattriger Stoff am Körper klebt, umso größer ist der Wasserwiderstand. Es hat schon seine Gründe warum die Profi-Schwimmer superenganliegende “Wurst in Pelle”-Badeanzüge tragen.

Die richtige Technik ist wichtig

Die meisten Menschen in unseren Breitengraden lernen als Kinder als Brustschwimmen und wählen es auch für die sportliche Betätigung aus. Während dies nicht falsch ist, muss beim Brustschwimmen unbedingt auf die richtige Technik geachtet werden. Wer den Kopf steif aus dem Wasser hält, belastet die Wirbelsäule weit über Gebühr. Besser sind lange entspannte Schwimmzüge, bei denen der Kopf nur zum Luft holen alle 2-3 Züge kurz aus dem Wasser auftaucht.
Auch beim Kraulen ist die richtige Atemtechnik wichtig – wer wild von einer Seite zur anderen wechselt, belastet die Wirbelsäule und den Nacken und strengt sich viel zu sehr an. Besser sind langsame entspannte Züge, bei denen alle 2-3 Züge immer auf der gleichen Seite Luft geholt wird. Wer für das Bahnen schwimmen Kraulen wählt, sollte sich auch in besonderer Rücksicht üben – viele Kraulschwimmer sorgen ungewollt für Ärger, da sie durch das hohe Tempo den langsameren Brustschwimmern in die Quere kommen und sich gerade ältere Menschen leicht von ihnen an den Rand gedrängt fühlen.
Zwischendurch eine oder zwei Bahnen Rückenschwimmen einlegen, ist ideal um die Wirbelsäule zu entlasten. Auf das akrobatische und anstrengende Schmetterlingsschwimmen sollten Freizeitschwimmer in öffentlichen Bädern lieber verzichten.
Weiterhin gilt: Langsam steigern. Für den Anfang genügt es einige Bahnen zu schwimmen und zwischendurch immer wieder Pause zu machen bis man sich allmählich auf 1000 Meter Schwimmen (20 Bahnen) oder mehr gesteigert hat. Wer keine Bahnen zählen mag, kann auch eine feste Zeit einhalten, zum Beispiel 30 Minuten am Stück schwimmen. Anschließend den Körper einige Minuten in einem heißen Whirlpool ausruhen lassen, ehe es zum Duschen geht.

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