Paintball wird immer beliebter

Als Paintball in Deutschland eingeführt wurde, hagelte es Kritik zu dem angeblichen “Kriegsspiel”, bei dem Menschen mit falschen Gewehren durch die Büsche krochen um andere Menschen mit Farbkugeln zu “erschießen”. Die künstliche Aufregung legte sich zum Glück wieder und mittlerweile sind auch in Deutschland zahlreiche Menschen in Paintball-Vereinen organisiert, die in der Deutschen Paintball-Liga mitspielen oder sogar um die Europameisterschaft in der Millennium Series kämpfen.

Was ist Paintball eigentlich?
Die ursprüngliche Variante des Paintball-Spiels hieß und heißt “Capture the Flag”. Dabei startet jede Mannschaft von einem Startpunkt aus, an dem sich ihre Mannschaftsflagge befindet. Das Ziel des Spieles ist es nun, die Reihen der Gegner zu durchsprechen und ihre Flagge zu stehlen um sie an den eigenen Startpunkt zu bringen. Wem dies gelingt, der hat gewonnen. Taktik ist dabei von großer Bedeutung, da immer einige Mitspieler zur Verteidigung der eigenen Flagge zurückgelassen werden sollten, während andere sich zur gegnerischen Flagge durchschlagen müssen. In der Variante “Last Man Standing” geht es darum, sämtliche Spieler der gegnerischen Mannschaft zu “erschießen”.
Gespielt wird mit Plastikgewehren, in denen sich Farbkugeln befinden, die als Munition verwendet werden. Wer von einer Farbkugel getroffen wird, gilt als “tot” und muss das Spielfeld verlassen. Alle Spieler müssen spezielle Schutzhelme und Masken tragen und zusätzlich eine Art Weste oder einen Schutzanzug, der vor den Farbspritzern schützt.
Traditionell wird Paintball in der freien Natur gespielt, bzw. in Paintball-Anlagen mit einem Waldstück, in dem Bäume, Holzstapel, Gruben und ähnliches natürlichen Schutz bieten. Spannender ist das Spiel auf Feldern, die weniger natürliche Deckung bieten. Zusätzlich gibt es Indoor-Paintball-Arenen, in denen falsche Hausmauern, Container und ähnliches eine Art Großstadtszenario vermitteln. Eine Nummer kleiner fallen sogenannte “SubAir“-Deckungen aus, bei denen es sich um aufblasbare geometrische Formen wie Kästen und Zylinder handelt. Auf SubAir-Feldern wird gewöhnlich eine “Speedball” genannte Variante des Paintball gespielt.

Wie kann ich Paintball spielen?

Die einfachste Möglichkeit ist, einem Verein beizutreten, der Paintball als Mannschaftssport regelmäßig spielt und an Turnieren teilnimmt. Örtliche Paintball-Vereine kann man im Internet finden.
Wer Paintball jedoch erst einmal ausprobieren will, ist bei Anlagen wie Gotcha Hamburg richtig, wo das Spielfeld samt Ausrüstung für Gruppen vermietet wird. Am besten versammelt man einen Freundeskreis von ca. zehn Personen, die in zwei Mannschaften aufgeteilt werden und mit denen man das Paintball-Spiel als Tagesausflug plant. Zu einem Paket auf der Paintball-Anlage gehört das Tagesticket für die Nutzung der Anlage, eine Schutzmaske, das Paintball-Gewehr und eine größere Anzahl von Farbkugeln. Auf Wunsch können auch Overalls . gemietet werden um die eigene Kleidung zu schonen.
Paintball eignet sich auch zum Teambuilding für den Betriebsausflug und als Firmenevent, denn mal ehrlich: Wer hätte keine Lust, den eigenen Chef mit Farbkugeln zu “erschießen”?

Bild Copyright: © Thorsten Sommer – Fotolia.com

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One thought on “Paintball wird immer beliebter

  1. Hallo,

    freut mich zu lesen, dass der Sport kontinuierlich im Aufwind ist. Bin selber am Überlegen einen Verein aufzumachen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Danke für den Artikel. Gruß Haribert

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